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Die Inklusionslüge

Uwe Becker

Die Inklusionslüge

Behinderung im flexiblen Kapitalismus

Das Buch beschreibt Fallstricke der Inklusion. Dazu gehören die vielfältigen Ausgrenzungsdynamiken, die Menschen in den Bildungsinstitutionen, in Arbeitslosigkeit und Armut erleiden. Gefordert wird eine Korrektur der ökonomisch gesteuerten, erwerbsarbeitszentrierten Gesellschaftslogik ein, ohne die Inklusion zum Desaster zu werden droht. >>>

"Das Buch von Becker eröffnet eine hoch interessante, fundierte soziologische Auseinandersetzung der Praxis der gesellschaftlichen Bearbeitung von Inklusion..."

>>> Rezension von Tanja Sturm zur "Inklusionslüge"

Exklusionen im Inklusionszeitalter (NDV, März 2015)

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge (NDV) erklärt Uwe Becker, warum "Verständnis und Interesse für Menschen mit Behinderung" nicht ausreichen, um Inklusion ernsthaft zu gestalten. Erforderlich seien auch Ressourcen und Rechte. >>>

Behindert oder fördert Inklusion?

In einem diakonischen Zwischenruf wendet sich der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Professor Dr. Uwe Becker, gegen eine „Inklusion light“. Inklusion lasse sich nicht mit moralischen Appellen an die Herzen und Gemüter erreichen. >>>

"Der Trick mit der Moral" (SZ, 10. April 2013)

Es genügt nicht, den Duft der Inklusion auf alle politischen Handlungsfelder zu wedeln. Glaubwürdig wäre es hingegen, einen Bereich inklusionspolitisch durchzugestalten, zum Beispiel die Schulpolitik. Der verbreitete Appell an die Herzen, die Gemüter und das Repertoire sozialpädagogischer Techniken wird den Herausforderungen der Inklusion nicht gerecht.

Video: Arm trotz Arbeit: Uwe Becker im Gespräch mit Gabrielle Schultz

Prof. Dr. Uwe Becker analysiert in dem Interview Zusammenhänge zwischen prekärer Arbeit, Rentenreform, Bildung und Armut >>>

 

Arbeit für alle?!

"Das gängige Aktivierungs-Paradigma, das im Rahmen der Hartz-Gesetzgebungen Einzug in die Sozialgesetzbücher gefunden habe, ist gescheitert": So lautet eine der Thesen im Diakonischen Zwischenruf zur Arbeitsmarktpolitik. Langzeitarbeitslose profitieren kaum vom Aufschwung.

>>> Weitere Informationen und Download auf den Seiten der Diakonie RWL

 

 

 

 

   

"Immer nur die Banken" (SZ, 6.9.2012)

"Während alle staatliche und öffentliche Aufmerksamkeit der Stabilisierung des (Finanz)Systems gilt, findet, weniger beachtet, weil offenbar nicht wirklich systemisch, für Millionen Europäer eine Talfahrt statt, die ihr Leben ins Trudeln bringt".